Der Gemeinschaftsgarten
'Der Gemeinschaftsgarten' is an A2 level story in German about a person who starts a community garden in an abandoned lot in the city of Essen. Soon neighbors start to help.
After you finish reading the story, answer the ten questions that follow. These questions will help you to start thinking in German.
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Story Vocabulary
| der Stadtteil | the district/neighborhood |
| hässlich | ugly |
| der Müll | the trash/garbage |
| die Erde | the soil/earth |
| wächst | grows |
| Gießkanne | watering can |
| die Nachbarn | the neighbors |
| gemeinsam | together |
| stolz | proud |
| die Ernte | the harvest |
| zu feiern | to celebrate |
German Short Story
Listen to the Story
Kapitel 1: Ein grauer Anfang
Lukas wohnt in Essen. Sein Stadtteil ist nicht sehr schön. Es gibt viele alte Fabriken und wenig Natur. Vor seinem Haus ist ein kleiner Platz. Der Platz ist hässlich. Dort liegt viel Müll und die Erde ist trocken. Niemand spielt dort, und niemand spricht dort miteinander.
Lukas ist Sozialarbeiter, aber im Moment hat er keine Arbeit. Er hat viel Zeit. Eines Morgens im März schaut er aus dem Fenster. Er denkt: „Dieser Platz braucht Blumen. Er braucht Leben.“ Er geht zum Baumarkt und kauft Erde, kleine Schaufeln und Samen. Am Nachmittag beginnt er zu arbeiten. Er räumt den Müll weg. Dann fängt er an, in der Erde zu graben.
Kapitel 2: Herr Müller
Nach einer Stunde kommt Herr Müller aus dem Haus. Herr Müller ist 70 Jahre alt und oft schlecht gelaunt. Er schaut Lukas an und sagt: „Was machen Sie da? In Essen wächst nichts. Das ist sinnlos!“ Lukas lächelt nur und sagt freundlich: „Vielleicht wächst es doch, wenn wir es zusammen versuchen.“
Herr Müller schüttelt den Kopf und geht weg. Aber am nächsten Tag kommt er wieder. Er hat eine alte Gießkanne dabei. Er sagt kein Wort, aber er füllt die Kanne mit Wasser und hilft Lukas. Es ist ein kleiner Anfang.
Kapitel 3: Die Gemeinschaft wächst
In den nächsten Wochen kommen mehr Leute. Eine junge Frau namens Sara bringt Kräuter mit. Ein Student namens Tim hilft, einen Zaun aus Holz zu bauen. Sogar die Kinder aus der Straße spielen jetzt dort und helfen beim Gießen. Der hässliche Platz wird grün. Man sieht kleine Tomaten, Salat und viele bunte Blumen.
Die Nachbarn sprechen jetzt miteinander. Sie teilen nicht nur die Arbeit, sondern auch Geschichten. Herr Müller erzählt von früher, als es in der Stadt noch mehr Gärten gab. Er ist nicht mehr so schlecht gelaunt. Er ist jetzt der „Chef-Gärtner“.
Kapitel 4: Das Sommerfest
Im August ist die Ernte bereit. Es gibt viele rote Tomaten und frischen Salat. Lukas und seine Nachbarn entscheiden, ein Fest zu feiern. Sie stellen Tische auf den Platz. Jeder bringt etwas zu essen oder zu trinken mit.
Lukas steht in der Mitte des Gartens und sieht seine Nachbarn. Sie lachen und essen gemeinsam. Er ist stolz. Der Platz ist nicht mehr hässlich und grau. Er ist das Herz des Viertels geworden. Lukas hat zwar noch keinen neuen Job als Sozialarbeiter, aber er hat etwas Wichtigeres gefunden: Eine Gemeinschaft, die zusammenhält.
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